Schulpsychologin

Schulpsychologin – Wer ist das?

Mein Name ist Claudia Kohl. Als Schulpsychologin habe ich zusätzlich zu meinen Unterrichtsfächern Deutsch und Geschichte ein abgeschlossenes Studium der Psychologie mit schulpsychologischem Schwerpunkt.

Für wen bin ich zuständig?

Für Schüler, Freunde von Betroffenen, Eltern und Lehrkräfte der folgenden Schulen:

  • Realschule am Europakanal; Erlangen
  • Werner-von-Siemens Realschule; Erlangen
  • Realschule Höchstadt an der Aisch
  • Dietrich-Bonhoeffer-Realschule Neustadt an der Aisch
  • Schloss Schwarzenberg

Wie bin ich zu erreichen?

Mein Büro ist im zweiten Stock in der Realschule am Europakanal.

Realschule am Europakanal
Schallershofer Str. 18
91056 Erlangen

Zimmer 207

Tel.: 0160 2616879

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Was tut eine Schulpsychologin?

Eine Schulpsychologin arbeitet in verschiedenen Tätigkeitsfeldern. Eines davon ist beispielsweise die pädagogisch-psychologische Beratung. Das bedeutet, dass ich durch geeignete psychologische Interventionen bei der Bewältigung von speziellen und akuten Krisen helfen kann und ggf. auch weitergehende Beratungsmaßnahmen vermittle.

Ein großer Bereich meiner Arbeit ist beispielsweise auch die Beratung und Testung von Kindern mit Konzentrationsproblemen oder Lern- und Leistungsschwierigkeiten wie beispielsweise einer Lese- Rechtschreibstörung, aber auch die Prävention und Interventionen bei Verdacht auf Mobbing oder Themen wie Schul- oder Prüfungsangst und vieles mehr sind Teile meiner Arbeit.

Was sollte ich über die Beratung bei einer Schulpsychologin wissen?

Als Schulpsychologin unterliege ich einer Schweigepflicht, ähnlich wie ein Arzt. Die Beratung ist daher stets vertraulich, immer kostenfrei und freiwillig.

Mit wem arbeitet eine Schulpsychologin zusammen?

Je nach Aufgabenfeld arbeite ich manchmal nur mit dem jeweiligen Ratsuchenden zusammen, bei manchen Fragestellungen ist es jedoch auch wichtig, mit der Familie, Lehrern oder auch externen Beratungsstellen zusammenzuarbeiten. Dies geschieht stets in Absprache mit dem jeweiligen Ratsuchenden und nach einer entsprechenden Schweigepflichtentbindung. (Schweigepflichtentbindung)

An wen kann ich mich noch wenden?

Gerne können Sie sich bei Fragen oder Problemen an die jeweiligen Beratungslehrkräfte oder falls bei Ihnen an der Schule vorhanden, den Schulsozialarbeiter Ihrer Schule wenden. Diese finden Sie über die jeweilige Schulhomepage. Aber auch die Staatliche Schulberatungsstelle Mittelfranken (http://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/mittelfranken/) oder das für Sie zuständige Jugendamt können Ansprechpartner für Sie sein.

Verdacht auf eine Lese- Rechtschreibstörung – Was tun?

Wenn ein Verdacht auf eine Lese- Rechtschreibstörung vorliegt, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist es, einen Termin mit der zuständigen Schulpsychologin zu vereinbaren. Bei einem persönlichen Gespräch und durch standardisierte Testverfahrenen wird dann genau geklärt, ob tatsächlich eine Lese- Rechtschreibstörung vorliegt. Ist dies der Fall, erhalten Sie eine Empfehlung für einen Nachteilsausgleich, die Sie dann mit einem Antrag auf Nachteilsausgleich, den Sie entweder bei der Schulpsychologin oder im Sekretariat ihrer jeweiligen Schule bekommen, an der Schule einreichen können. Alternativ können Sie für die Testung auch einen Kinder- und Jugendpsychiater aufsuchen und dann das dort ausgestellte Attest mit einem Antrag auf Nachteilsausgleich in Ihrer Schule abgeben. Die Schule wird sich danach für eine schulpsychologische Empfehlung an mich wenden, die ich anhand des Attests des Kinder- und Jugendpsychiaters ausstelle.

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zu einem Termin für eine Testung mit:

  • aktuelle Englischhefte
  • aktuelle Deutschhefte
  • letztes Jahreszeugnis
  • falls vorhanden, Attest des Kinder- und Jugendpsychiaters

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ein neuer Antrag auf Nachteilsausgleich bei jedem Schulwechsel gestellt werden muss und beachten Sie das jeweilige Ablaufdatum Ihres von der Schule ausgestellten Bescheids, damit Sie rechtzeitig eine Neuüberprüfung beantragen können, falls der Bescheid nicht bis zum Ende der Realschulzeit gilt. Ein Rückzug des Antrags auf Nachteilsausgleich ist jeweils nur in der ersten Schulwoche möglich. Wenn in dieser Woche der Schulleitung kein schriftlicher Antrag auf Beendigung des Nachteilsausgleichs und Notenschutzes vorgelegt wird, gilt der Bescheid aus den Vorjahren für ein weiteres Schuljahr oder bis zu seinem Ablaufdatum.